Wie entsteht Honig? – Süßigkeit aus der Natur

Man findet Ihn in beinahe jedem normalen Haushalt dauerhaft und selbstverständlich. Es gibt kaum Jemanden, der ihn nicht mag. Den Honig. Schon seit Ewigkeiten ist und bleibt der die süße Versuchung beliebt in den Küchen und findet seinen Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen und Kulturen. Doch was genau ist Honig eigentlich und wie wird er produziert?

Die Biene macht´s

Honig ist ein Naturprodukt und wird von der Honigbiene produziert. Das ist allerdings für die meisten Menschen wohl keine große Überraschung, schließlich lernt man das bereits als Kind! Die genaue Produktion von Honig ist da schon ein wenig komplexer aufgebaut, wobei die Natur ganze Arbeit geleistet hat. Honig wird aus den Bestandteilen Honigtau und Nektar der Blüte gewonnen. Die Biene sammelt diesen Nektar und transportiert ihn oft weite Strecken bis zum Bienenstock. Dort wird der Nektar von Biene zu Biene über den Rüssel weiter gereicht. Bei diesem speziellen Vorgang mengen die Insekten Enzyme und körpereigene Substanzen bei, um den Nektar haltbar zu machen. Es entsteht Honig. Außerdem bildet sich der Honigzucker, der nur in diesem zu finden ist. 

Von verdicken und trocknen – ein langer Prozess

In dieser Phase enthält der Honig noch sehr viel Wasser und ist demnach viel flüssiger, als wir es gewohnt sind. Die Biene kümmert sich aber auch darum. In einem weiteren Verfahren saugt sie den Nektar immer wieder ein und presst ihn durch ihren Rüssel wieder heraus. Dabei geht enorm viel überschüssiges Wasser verloren. Das Prinzip ist in etwa das Selbe, wie wenn man einen nassen Lappen auswringt. Der Honig ist nach diesem Prozess eine ganze Spur dicker als vorher. 

Nach der Verdickung kommen die berühmten Bienenwaben zum Einsatz. Sie dienen der weiteren Trocknung des verdickten Honigs, um ihm die Konsistenz zu verleihen, die wir kennen. In den Waben soll der Honig nun weiter getrocknet werden. Die Bienen fächern sogar mit ihren Flügeln, um diesen Schritt soweit es möglich ist zu beschleunigen. 

Nachdem der Honig die gewünschte Konsistenz hat, wird er als letzten Schritt in die Lagerzellen transportiert und auf Vorrat gelagert. Um den wertvollen Honig zu schützen, verschließen die Bienen die Zellen mit einer Schicht aus Bienenwachs. Der Honig ist nun fertig und kann in der Imkerei entnommen werden. Bienen in der Natur nutzen den Honig als Nahrung und Vorrat über den Winter.

Die Produktion von Honig ist ein wahres Wunder der Natur und wird nur von der Honigbiene vollzogen. Anhand der einzelnen Schritte kann man gut sehen, wie ausgereift die Methode der Bienen ist und wie viel diese kleinen Insekten in ihrem sehr kurzen Leben leisten. Nicht umsonst gibt es die landläufige Bezeichnung „fleißiges Bienchen“. Honig ist ein Geschenk der Natur und sollte auch als solches wertgeschätzt werden. 

Leave a Comment

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Start typing and press Enter to search