Honig in der Küche

Beinahe jeder hat Honig zuhause im Vorratsschrank stehen. Viele sehen aber gar nicht das große kulinarische potenzial des Bienengolds! Denn Honig kann mehr als den Tee versüßen oder das Brot toppen. Inzwischen gibt es wirklich unendliche Rezepte mit Honig. Von Saucen über Gebäck bis hin zu Dressings – die Auswahl ist groß und mit ein wenig Kreativität lassen sich mit Honig tolle Gerichte zaubern. 

Honig ist vor allem durch seine Süße sehr beliebt, weshalb er in vielen Kulturen zum backen verwendet wird. Das beste Beispiel sind Pralinen oder Honigkuchen. Als Süßigkeit wurde Honig schon lange Verarbeitet – etwa durch türkischen Honig. Aber auch fernab der süßen Speisen ist Honig ein echter Allrounder. Scharfen Gerichten nimmt er das Brennen auf angenehme Weise und ein klassischer Salat mit Öl wird durch Honig interessant abgerundet. Fleisch wird in Honig mariniert, wodurch besonders intensive Kombinationen entstehen. 

 Neben Speisen ist Honig auch in Getränken oft und beliebt vertreten. Die bekannteste Form? Honig in Milch oder Tee. Hier sollte man aber darauf achten, das Getränk erst soweit abkühlen zu lassen, dass es trinkbar ist. Lässt man den Honig nämlich zu lange in heißer Flüssigkeit stehen, gehen die wertvollen Inhaltstoffe verloren und die Wirkung ist gleich null. In Likören und Cocktails ist der Honig ebenfalls eine belebte Zutat und gibt allem einen eigenen Geschmack.

Zum Thema Geschmacksnote sollte man einmal genauer hinsehen. Denn der Honig hat je nach Sorte ein ganz eigenes intensives Aroma, das stärker oder schwächer ausgeprägt ist. Nicht jedes Aroma verträgt sich mit allen Gerichten. Hier heißt es testen und die perfekten Kombinationen finden. Aber gerade das bereitet den meisten Köchen ja die meiste Freude – das muntere experimentieren mit Geschmäckern. Am Geschmacksneutralsten ist übrigens der Rapshonig. Er eignet sich eignet sich besonders für Honiggebäcke, die keine außergewöhnliche Note, sondern traditionellen Geschmack erhalten sollen. 

Neben dem Spaß kommt auch das Wissen hinzu. Honig sollte immer dunkel und bei kühlen Temperaturen bis 15 Grad gelagert werden. Am besten man lässt den Honig im fest verschlossenen Glas. Je nach Temperatur kann der Flüssigkeitszustand des Honigs leicht schwanken, was sich aber nicht auf die Qualität auswirkt. Und wie lange ist Honig bedenkenlos haltbar? Eine gute Frage, die viele nicht beantworten können. Grundsätzlich kann Honig bei richtiger Lagerung nicht schlecht werden. Es hängt also alles davon ab, wie er aufbewahrt wird. Honig zieht Gerüche und Feuchtigkeit an, deshalb sollte das Glas stets verschlossen sein. Bei falscher Lagerung kann Honig gären. Dann ist er zwar nicht schädlich, schmeckt aber weniger gut. Aber warum ist Honig so lange haltbar? Die Antwort liegt in der Zusammensetzung. Bei einem Wasseranteil von unter 18 Prozent ist es Bakterien kaum möglich, sich zu vermehren. Der Honig konserviert sich quasi selbst und ist damit viele Jahre bedenkenlos genießbar. Aufgrund der Vorschriften ist auf Honig allerdings immer ein MHD von maximal zwei Jahren zu finden, auch wenn das nicht ganz korrekt ist. Man kann Honig also getrost lange verwenden, sofern die Lagerung stimmt. Ein echt langlebiger Allrounder in der Küche!

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