Die Honigbiene – nützliche Helfer für den Planeten

Bienen sind fleißige Helfer der Natur und produzieren unter anderem den Honig. Das ist aber längst nicht alles. Die Insekten, die zur Familie der Hautflügler gehören sind auch größtenteils dafür verantwortlich, dass unsere Pflanzen bestäubt werden. Damit leisten sie einen enorm wichtigen Beitrag zu unserer Umwelt. Honigbiene ist nur die Bezeichnung der Gattung. Darunter fallen unterschiedliche Bienenarten, die Honig produzieren. Die meisten von Ihnen sind jedoch im asiatischen Raum zuhause und damit bei uns in Deutschland nicht aufzufinden. In Europa ist einzig und allein die westliche Honigbiene heimisch und wird in der Imkerei eingesetzt oder lebt wild. Die westliche Honigbiene ist die am meisten verbreitete Bienenart. Durch das Bestäuben der Pflanzen, was Symbiose genannt wird, ist sie eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt.

Das Bienenvolk – eine funktionierende Gemeinschaft

Bienen leben in sogenannten Staaten. Der Bienenstock, in der das Volk lebt wird meistens in geschützten Plätzen wie zum Beispiel hohlen Bäumen gebaut und besteht größtenteils aus Bienenwachs. Ein Bienenvolk ist in eine richtige Hierarchie aufgeteilt, in der jede Biene eine bedeutende Aufgabe hat, die zum Überleben des gesamten Volkes beiträgt. Diese Hierarchie besteht aus drei Stufen. Die Bienen dieser Stufen unterscheiden sich im Körperbau und in der Größe, so als wären sie genau für ihre Aufgabe geboren. Die Königin ist das größte Weibchen und kontrolliert den gesamten Bienenstock. Sie ist die einzige, die Eier legt aus denen dann Jungtiere schlüpfen. Unter der Königin stehen die Arbeiterinnen, die den größten Teil des Bienenvolks ausmachen. Die Arbeiterinnen sind, wie man unschwer erkennen kann für die gesamte Arbeit im Bienenstock zuständig. Die Bienenkönigin bildet einen Botenstoff, der bei den vielen tausenden Arbeiterinnen die Eiablage verhindern soll. Wenn doch einmal eine Arbeiterin Eier legt, werden diese von den anderen Bienen vernichtet. In den ersten Lebenstagen einer Biene ist diese vor allem dafür zuständig, die Königin zu füttern und zu versorgen. Erst später, wenn sie kräftiger entwickelt sind übernehmen die Bienen die Nahrungssuche. Im frühen Sommer leben im Bienenstock außerdem ein kleiner Teil männlicher Bienen, die Drohnen genannt werden. Diese haben keinen Giftstachel und sollen junge, paarungsbereite Königinnen aufsuchen, um sich mit diesen zu paaren. Jede Biene hat also eine Aufgabe in ihrem kurzen Leben. 

Hauptsache Honig 

Jede Aufgabe im Bienenvolk ist auf den Erhalt des Bienenstocks und die Honigproduktion fokussiert. Aber warum produzieren Bienen Honig? Er wird vor allem als Vorrat produziert und dient vorrangig der Ernährung des jüngsten Nachwuchses und der Königin. Die Arbeiterinnen selbst ernähren sich von Nektar und Pollen. Das flüssige Gold bleibt also der König vorbehalten. Eine Biene produziert in Ihrem Leben etwa einen Esslöffel Honig. Es dauert also eine ganze Weile und benötigt viele Bienen, bis die Vorräte gefüllt sind. 

Honigbienen können aber noch viel mehr. Neben dem Bestäuben von 80% der Pflanzenarten und der Produktion von Honig produzieren Sie auch weitere Güter, die vom Menschen genutzt werden. Darunter fallen Bienenwachs, das man besonders in der Hautpflege findet, Pollen, Bienengift und Propolis. Aber auch Met ist den Bienen zu verdanken, da er aus Honig gewonnen wird. Die Biene ist also sehr bedeutsam für das gesamte Ökosystem. Ohne die kleinen Insekten wäre es fraglich, was aus unserer Pflanzenwelt werden würde. Sie sind wortwörtlich kleine fleißige Helden. 

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