Darum sind Bienen für unser Öko-System so wichtig

Jeder kennt sie und doch wissen nur Wenige etwas über den beträchtlichen Einfluss der Biene auf das Leben des Menschen. Bei der Geschichte der Bienchen und den Blümchen geht es um nichts anderes als die Entstehung des Lebens. Das wusste auch schon Albert Einstein:

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ 

– Zitat Albert Einstein, 1949 –

Und damit hat er nach heutigen Erkenntnissen nicht unrecht. Das Bienensterben stellt uns Menschen vor ein bis heute noch nicht lösbares Problem.

Eine Zukunft ohne Bienen?

Wenn nicht nur alle Honig-, sondern auch Wildbienen ausgestorben sind, sind Ernten, wie wir sie heute kennen, nicht mehr vorstellbar.

Nehmen wir an, durch den Entfall der natürlichen Bestäubung kommt es dazu, dass unsere Felder nicht mehr blühen und zudem mehr als 2/3 der Blumen nicht mehr wachsen. Auch der Anbau von Obst und Gemüse wird deutlich erschwert, da Menschen deutlich langsamer bei der Bestäubung per Hand sind als Bienen. Aber auch Wildtiere werden das Bienensterben zu spüren bekommen. Über viele Ecken sind die meisten von ihnen mit den Bienen sowie der Honigproduktion verwoben. Sobald die Bienen aussterben, werden deshalb auch viele weitere Tierarten verschwinden.

Albert Einstein und die Bienen

Das vorangegangene Zitat aus der Zeitschrift „The Irish Beekeeper“ kursiert seit 1966 in unzähligen Artikeln. Mit seinen Worten unterstreicht Albert Einstein noch heute bildhaft die Bedeutung von Honig- und Wildbienen für unser Ökosystem.

Am Ende ist klar, was Einstein sagen will: Es ist ein ewiger Kreislauf. Die Bienen brauchen den Blütennektar der Pflanze zum Überleben und die Pflanzen brauchen einen Bestäuber, um ihre Pollen zu verbreiten und sich so vielfältig zu vermehren. Ohne das Eine, gäbe es das Andere nicht.

Honigbienen fördern den Ertrag

  • Von 100 Pflanzenarten werden 71 von ihnen durch Bienen bestäubt. Bei diesen Pflanzenarten handelt es sich über 90 Prozent um Nahrungsmittel für Menschen.
  • Rechnet man den Ertragsmehrwert durch Bienen in Euro um, ergibt es circa 265 Milliarden Euro weltweit.
  • Besonders Stein- und Kernobst profitiert von der Arbeit der Bienen. Durch diese steigert sich der Ertrag um ganze 40 Prozent.
  • Kulturpflanzen wie Maracuja, Vanille oder Kakao könnten zudem gar nicht erst bestehen, da sie zu 100 Prozent auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen sind.
  • Erdbeeren sind ein gutes Beispiel dafür, dass Bienen sogar der Wirtschaft zugute kommen. Der Handelswert durch Bienen befruchteter Erdbeeren liegt um 54 Prozent höher als der von selbst befruchteten Pflanzen. Durch mehr Gewicht und weniger Missbildungen erreichen bienenbestäubte Erdbeeren deshalb eine höhere Handelsklasse. Jährlich liegt der Wert der Bienen-Bestäubung nur für Erdbeeren, die in der EU verkauft werden, bei fast einer Millarde Euro.

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