Aus was besteht Honig?

Honig zählt als natürliches Süßungsmittel zu einem der beliebtesten Zuckeralternativen weltweit. Unter anderem rührt dies sicherlich daher, dass Honig nachweisbar gesunde Bestandteile besitzt. Wenn du dich also schon einmal gefragt hast, woraus Honig besteht, findest du hier deine Antwort.

Die Zusammensetzung von Honig

Auch wenn man es nicht glauben mag: Honig besteht zu etwa 80 Prozent aus Zucker.

Dieser unterteilt sich in circa 38 Prozent Fruktose, 31 Prozent Glukose und 10 Prozent Mehrfachzucker. Bei den verschiedenen Honigsorten variiert das Verhältnis allerdings, was sich auch auf die Konsistenz auswirkt.

Hinzukommt ein Wasseranteil von 15 bis maximal 21 Prozent. Dieser Prozentsatz wird von der Honigverordnung vorgegeben und hat nur wenige Ausnahmen wie zum Beispiel Heidehonig, welcher auch einen Anteil von bis zu 23 Prozent besitzen darf.

Somit bleiben im Durchschnitt 3-4 Prozent, welche sich aus Proteinen, Enzymen, Pollen, Mineralstoffen, Vitaminen, Farb- und Aromastoffen sowie Aminosäuren zusammensetzen.

Von der Blume zum fertigen Honig

Eine Honigbiene unternimmt im Schnitt etwa sechs bis zehn Ausflüge pro Tag, bei welchen sie aktiv Nektarquellen anfliegt. Bei einem mittelgroßen Bienenvolk können so schon einmal 200.000 Ausflüge pro Tag stattfinden. Für gerade einmal 500 Gramm Honig muss ein Bienenvolk insgesamt circa 120.000 Kilometer Flugstrecke zurücklegen, was in etwa drei Runden um den Äquator entspricht. Ganz schön aktiv, wenn man die Größe unserer kleinen Helfer beachtet.

Was genau in Honig ist gesund?

Neben kleinsten Mengen von Mineralstoffen wie Calcium, Kalium und Magnesium enthält Honig auch verschiedene Spurenelemente. Unser Körper benötigt diese, da sie Teil eines lebenswichtigen Stoffwechselprozesses sind. So sorgt zum Beispiel Eisen dafür, das Sauerstoff in unser Blut transportiert wird.

Die Vitaminmengen in Honig hingegen sind so niedrig, dass sie nicht einmal 0,005% übersteigen (5 mg auf 100 Gramm). Somit ist eine Erwähnung in den meisten Fällen nicht nötig.

Von den dagegen enthaltenen Vitaminen ist jedoch vor allem Vitamin C ganz vorne dabei. Ausnahmen wie zum Beispiel der Gebirgshonig können nämlich einen Gehalt von circa 200 mg auf 100 Gramm aufweisen.

Jede Honigernte ist einzigartig

Zwar ist das typische Honiggrundaroma stets charakteristisch, jedoch ist es nicht einfach anhand des Geschmacks auszumachen, aus was genau der Honig besteht. Insgesamt sollen nämlich über 180 natürliche Farb- und Aromastoffe den Geschmack von Honig beeinflussen. Aber auch die verschiedenen Blüten sorgen dafür, dass jeder Honig einzigartig ist. 

Wer jedoch sicher sein möchte, was für eine Honigsorte sich hinter seinem gekauften „Blütenhonig“ steckt oder gar selbst Imker ist, kann eine Probe des fraglichen Honigs ins Labor schicken und anhand einer Pollenanalyse genau erkennen, woraus er sich zusammensetzt. Besonders für interessierte Hobbyimker oder auch größere Betriebe könnte dies interessant sein.

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